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		<title>FunkFeuer Wiki - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<updated>2026-04-28T08:19:01Z</updated>
		<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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	<entry>
		<id>https://oldwiki.funkfeuer.at/wiki/Next_Generation_Nodes</id>
		<title>Next Generation Nodes</title>
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				<updated>2014-04-14T09:17:04Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Matthias: Vorschlag auto-x …&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
== Vorwort ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dieser Seite wird versucht, ein Konzept für &amp;quot;Next Generation Nodes&amp;quot; zu erstellen.&lt;br /&gt;
Dieser Text stellt keine Empfehlung dar, sondern soll Überlegungen zur künftigen Entwicklung bündeln, mit deren Hilfe ein performantes Netz der nächsten Generation gestaltet werden könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Next Generation Nodes sind dadurch charakterisiert, dass sie:&lt;br /&gt;
* Routing nur mit IPv6 betreiben.&lt;br /&gt;
* 6to4 NAT/4to6 NAT aus Kompatibilitätsgründen bereitstellen und mit nur einer individuellen IPv4-Adresse das Auslangen finden.&lt;br /&gt;
* [[OLSRv2]] anstelle von OLSR verwenden.&lt;br /&gt;
* anstelle des Adhoc-Mode einen kombinierten AP/Station-Mode verwenden, wie er von Wirtz und anderen ''[http://www.comsys.rwth-aachen.de/fileadmin/papers/2011/2011-wirtz-chants.pdf]'', &amp;quot;Establishing Mobile Ad-Hoc Networks in 802.11 Infrastructure Mode&amp;quot; beschrieben wird.&lt;br /&gt;
* optional auto-provisioning beherrschen, um Node &amp;quot;Hands-off-Software&amp;quot; installieren zu können.&lt;br /&gt;
* optional auto-updating beherrschen, um Nodes immer im gewählten branch, z.B. &amp;quot;HEAD&amp;quot;, &amp;quot;current&amp;quot;, &amp;quot;bugfix only&amp;quot; zu betreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Spezifikationen ==&lt;br /&gt;
=== Hardware ===&lt;br /&gt;
Jeder Router, der in der Lage ist, gleichzeitig an mehreren Netzen teilzunehmen, sei es durch &lt;br /&gt;
* Bereitstellung dedizierter Schnittstellen oder&lt;br /&gt;
* Unterstützung von virtuellen Drahtlosschnittstellen (VAP) in der Kombination: mindestens ein Access Point und mindestens eine Station.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Software ===&lt;br /&gt;
Als Betriebssystem kann -wie bisher- OpenWRT verwendet werden, aber theoretisch auch jede andere Distribution, die &lt;br /&gt;
* OLSRv2 zur Verfügung stellt.&lt;br /&gt;
* Routinen bereitstellt, um einerseits die Funktionalität &lt;br /&gt;
** eines Access Points (AP), andererseits &lt;br /&gt;
** einer Station (STA) bereitzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine beispielhafte Softwareausstattung umfasst:&lt;br /&gt;
# OpenWRT&lt;br /&gt;
## Kernel: kmod-ipv6, kmod-ipip, kmod-gre; kmod-iptables etc.&lt;br /&gt;
# OLSRv2 ''[https://ietf.org/doc/draft-ietf-manet-olsrv2/?include_text=1]''&lt;br /&gt;
# WLAN-bezogen:&lt;br /&gt;
## hostapd/wpad (nach Möglichkeit mit Unterstützung für WPA/WPA2)&lt;br /&gt;
## Unterstützung für Radius/WPA(2) Enterprise, 802.1X (im Falle des Aufbaus eines zentralen Hotspot-Portals)&lt;br /&gt;
# Tayga ''[http://www.litech.org/tayga/]'', ''[http://de.wikipedia.org/wiki/NAT64]'', ''[http://wiki.openwrt.org/doc/howto/ipv6]''&lt;br /&gt;
# DNS64 ''[http://de.wikipedia.org/wiki/DNS64#DNS64]''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== IPv6 ===&lt;br /&gt;
Hard- und Software soll in der Lage sein, IPv6 sinnvoll einzusetzen.&lt;br /&gt;
Durch Tayga [s.o.] können IPv4 fähige Knoten angebunden werden.&lt;br /&gt;
* Bitte ergänzen, wie konkret das aussehen kann&lt;br /&gt;
* Wie funktioniert das Zusammenspiel: OLSR,OLSR-NG in dieser Situation; HNA-Ankündigung? Tunnel? Separate OLSR-Inseln?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für erste Testläufe genügen link-lokale IPv6 Subnetze.&lt;br /&gt;
In weiterer Folge wird es erforderlich sein, für die Verwendung von NAT64 geeignete Mappings im vorläufigen IPv6-Vergabekonzept zu definieren und allenfalls ein Präfix (/96) hierfür entweder im 0xFF-Präfix 2a02:60:/29 zu definieren und die einzelnen 1:1 Mappings über HNA anzukündigen oder dies site-lokal innerhalb der zugewiesenen Adressblöcke vorzunehmen oder beides zusammen - je nach Funktionalitätserfordernissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== OLSRv2 ===&lt;br /&gt;
Bei OLSRv2 ''[https://ietf.org/doc/draft-ietf-manet-olsrv2/?include_text=1]'' handelt es sich um einen Entwurf (Draft/Proposed Standard) der The Internet Engineering Task Force (IETF) ''[http://www.ietf.org/]'' und Weiterentwicklung von OLSR ''[http://en.wikipedia.org/wiki/Optimized_Link_State_Routing_Protocol]'' bei folgende Eckpunkte verfolgt werden:&lt;br /&gt;
* Die Linkmetrik wird auch durch andere Faktoren als nur den Hopcount bestimmt.&lt;br /&gt;
* Wenn Informationen über den Linkstatus vorhanden sind, kann OLSRv2 diese mit einbeziehen.&lt;br /&gt;
* Topologiereduktion: Nur Knoten, die als Multipoint Relays (MPRs) fungieren müssen Information zum Linkstatus abgeben.&lt;br /&gt;
* Topologiereduktion und Reduktion des Floodings: MPRs führen zwei Typen von Nachbarn ein: Flooding MPRs und Routing MPRs.&lt;br /&gt;
...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== OLSRv2 ''APIPA''/''Auto-IP'' Plugin ====&lt;br /&gt;
Henning Rogge (Institut für Kommunikation Informationsverarbeitung und Ergonomie/Fraunhofer) hat ein Plugin für die automatische Vergabe linklokaler Adressen via OLSRv2 geschrieben, dessen Funktiolität sich wie folgt darstellt:&lt;br /&gt;
* es vergibt IPv4-linklokale Adressen nur wenn das Interface noch keine IPv4 Adresse hat (und löscht sie wieder wenn der User eine zusätzliche&lt;br /&gt;
IPv4 vergibt).&lt;br /&gt;
* IPv4-linklokale Adressen werden zufällig gewählt, allerdings wird im ersten Versuch die IPv4 Adresse aus einem Hash der IPv6-linklokalen Adresse errechnet.&lt;br /&gt;
* Die Vergabe der IPv4-linklokalen Adressen wird um ein paar Sekunden(aktuell 10) verzögert, damit man Zeit hat die IPv6-linklokalen Adressen der Nachbarn zu lernen.&lt;br /&gt;
* Kollisionsdetektion sowohl mit den IPv4-Adressen der Nachbarn als auch mit deren Hash der IPv6-linklokalen Adressen (blockiere nicht die erste Wahl deines Nachbarn!) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andere Quellen:&lt;br /&gt;
Implementierung von olsr.org ''[http://olsr.org/?q=node/63]''&lt;br /&gt;
OLSR-NG == OLSR 0.5.x+ ''[http://wiki.funkfeuer.at/index.php/OLSR-NG]''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== AP/Sta statt Adhoc ===&lt;br /&gt;
Im oben zitierten Aufsatz von Wirtz et. al. wird empfohlen, eine gemischte Umgebung aufzusetzen, die mehr den Fähigkeiten, der auf dem Markt erhältlichen Geräten entspricht. Der Adhoc-Mode wird bei diesen oft nicht oder nur rudimentär unterstützt, und Kompatibilitätsprobleme zwischen verschiedenen Chipsätzen stehen dabei immer noch an der Tagesordnung [Anm: Beobachtungen in der 0xFF-Community beim Mischbetrieb von Broadcomm und Atheros]. Details über den Adhoc-Mode, seine Synchroniserungsmechanismen und Probleme können in Matthew S. Gast, &amp;quot;802.11 Wireless Networks - The Definitive Guide²&amp;quot; nachgelesen werden.&lt;br /&gt;
Messungen von Wirtz haben ergeben, dass der kombinierte AP/Sta-Modus durchwegs performanter sein kann als Adhoc-Netzwerke und zudem wurde festgestellt, dass diese Modi für mehr Endgeräte zur Verfügung stehen, während der Adhoc-Mode eher vernachlässigt wird.&lt;br /&gt;
Wirtz unterscheidet zwischen RONs (ROuting Nodes), die beides Modi betreiben, und STANs (Station Nodes), die nur als Client fungieren.&lt;br /&gt;
In unserem Fall sind vermutlich IRONs [Anm: eigene Wortschöpfung] (Intermediate ROuting Ndes) erforderlich, die mit dedizierter Hardware zusätzlich ein Adhoc-Mode-Interface zur Verfügung stellen. Dedizierte Hardware wird deshalb erforderlich sein, das der gleichzeitige Betrieb von Adhoc-Netzen mit einem der anderen Modi erfahrungsgemäß [Anm: in der 0xFF-Community] Performanceeinbussen [Erg: mutmaßlich] jenseits der 20%, die Wirtz beschreibt, mit sich bringt, dies allerdings abhängig von der Umgebung.&lt;br /&gt;
Wirtz problematisiert bei seinem Konzept das Thema Handover. Damit Stations von einer Übergabe an einen anderen RON auf Layer 2 möglichst wenig mitbekommen, wird auf allen RONs eine einheitliche ESSID, MAC [Anm: laut Originaltext, richtiger wäre hier &amp;quot;BSSID&amp;quot; oder &amp;quot;MAC-Adresse und BSSID&amp;quot;] und IP-Adresse (wegen Layer 3) benutzt, während auf den STANs keine derartigen Änderungen vorgesehen sind.&lt;br /&gt;
Als Problem wird das Routing zwischen den RONs in Bezug auf die STANs im Falle eines Handovers gesehen, wobei ein dynamisches Layer2- oder Layer3- Routing-Protokoll - wie auch bisher - dieses Problem wohl recht rasch korrigiert.&lt;br /&gt;
STANs entsprechen der mobilen Infrastruktur, während RONs eher als statische Punkte gesehen werden.&lt;br /&gt;
Ein weiteres Problem stellt nach Wirtz unter Umständen die Skalierbarkeit der RON/STAN-Kombination dar. Dieses Problem stellt sich de facto wohl auch bei Adhoc-Netzen, ist aber durch Beschränkungen im AP-Mode wohl besser beherrschbar - ein Ansatz wäre die Fähigkeit RSSI-Thresholds oder die Anzahl der verbundenen Stationen zu limitieren, was im Adhoc-Mode so nicht funktioniert; bei gegenwärtigen Ath9k-Treibern führen derartige Limits, die über &amp;quot;iw&amp;quot; gesetzt werden, allerdings zu Fehlermeldungen - hier wird noch weiter nachzuforschen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abgebildet auf unser bestehendes Netz: RONs sind Backbone/Freebone-Nodes und ein Teil der etablierten restlichen Nodes, während STANs in der Regel Mobilgeräte (Handies, Laptops, etc) sind.&lt;br /&gt;
Im Zusammenspiel mit IPv6 ist davon auszugehen, dass die größeren Datenmengen (alleine die Header sind länger) über den AP-Mode effizientier übertragen werden können. Unter anderem könnte sogar Frame Aggregation ''[http://en.wikipedia.org/wiki/Frame_aggregation]'' benutzt werden, um die Performance zu steigern, was im Adhoc-Mode keinesfalls empfehlenswert erscheint. Die Richtigkeit dieser Vermutung ist allerdings noch zu belegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassung:&lt;br /&gt;
Bei richtiger Planung könnten die Vorteile von Access Points und Adhoc-Netzwerken zusammengefasst werden, ohne eine unüberschaubare Zahl neuer Probleme zu schaffen. Erhöhte Performanz und Verfügbarkeit stehen im Vordergrund und werden beim Umstieg auf IPv6 unumgänglich sein.&lt;br /&gt;
Durch die Umstellung würde die Zahl der für solch ein Netz geeigneter Geräte zunehmen und auch ältere Hardware, hier jedoch mit Einschränkungen wiederverwendbar sein, wobei typische Probleme (z.B. mit Ratenkontrollalgorithmen im Adhoc-Mode und bei starkem Noise) umgangen würden. Das Netz wäre wie beim Adhoc-Mode unproblematisch erweiterbar, jedoch kann ein Nodebetreiber im Gegensatz zum Adhoc-Mode wesentlich besser auf Störungen einer Station (Hidden Node Problem) reagieren (z.B. durch Verweigerung der Assoziierung auf MAC-Ebene).&lt;br /&gt;
Es ist zu erwarten, dass mit einer einzigen Referenz-Konfiguration ein breites Spektrum an Einsatzszenarien abgedeckt werden kann, ohne wie in der Vergangenheit Unterscheidungen hinsichtlich des Betriebsmodus zu treffen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Matthias</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://oldwiki.funkfeuer.at/wiki/FAQ</id>
		<title>FAQ</title>
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				<updated>2014-03-05T11:57:08Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Matthias: /* Was für IP Adressen gibt es? */ IP-Adresseneigentum in Besitznahme geändert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Was ist FunkFeuer?==&lt;br /&gt;
FunkFeuer ist ein Projekt das sich zum Ziel gesetzt hat, ganz Wien in eine Funkwolke basierend auf freien Netzstandards - ein sogenanntes Bürgernetz zu hüllen. [[FunkfeuerBeschreibung|mehr...]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Was ist ein Bürgernetz/Freenet?==&lt;br /&gt;
Hierbei gilt es zu unterscheiden zwischen &lt;br /&gt;
*frei im Sinne von Freibier und &lt;br /&gt;
*frei im Sinne von frei von Kontrolle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir verstehen unter einem Bürgernetz ein Computernetzwerk, das frei von kommerziellen Interessen und selbstorganisiert ist. Jeder Teilnehmer ist demnach auch selbst für seinen Knoten (engl. Node) verantwortlich. Durch das Zusammenschalten entsteht ein größeres Netz, in unserem Falle basierend auf einem Mesh-Routing-Protokoll mit Namen OLSR.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Stabilität des Netzes trotz dieser dynamischen Verwaltung zu gewährleisten, erwarten wir uns von unseren Teilnehmern, dass sie das [http://funkfeuer.at/PeeringAgreement.180.0.html PicoPeeringAgreement] einhalten und damit die Basis für ein ruhiges Miteinander schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Rechtliche Hinweise==&lt;br /&gt;
Rechtliche Hinweise finden sich im [http://www.funkfeuer.at/PicoPeeringAgreement.59.0.html PicoPeeringAgreement].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Darf man das eigentlich auf den Frequenzen?==&lt;br /&gt;
Ja! Die Frequenzen sind bis zu gewissen Sendeleistungen frei und jeder darf darauf senden. Dank neuer Codierungstechniken macht es nicht mehr so viel aus, wenn jemand anderer ebenfalls die selbe Frequenz verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wie erkenne ich das Funkfeuer WLAN?==&lt;br /&gt;
Adhoc Netzwerk&lt;br /&gt;
SSID: freiesnetz.www.funkfeuer.at - ein Funkfeuer Rundstrahler (&amp;quot;meistens Omni&amp;quot;)&lt;br /&gt;
oder: v*.freiesnetz.www.funkfeuer.at oder h*.freiesnetz.www.funkfeuer.at&lt;br /&gt;
Solltest du eine SSID 0xFF_00XX_www.funkfeuer.at sehen, so siehst du eine '''alte verweiste und ISOLIERTE ''' Funkfeuer Richtantenne die du nicht (mehr) mitbenützen kannst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gesundheit==&lt;br /&gt;
siehe hierzu: http://wiki.skyhub.de/index.php/Gesundheit&lt;br /&gt;
Fazit: das Handy, das du an dein Ohr hältst, strahlt 30 mal stärker als WLAN!&lt;br /&gt;
WLAN wird in Krankenhäusern als &amp;quot;harmlos&amp;quot; und unbedenklich eingestuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Warum muss ich mich registrieren?==&lt;br /&gt;
Weil es kein anonymes Netz ist.&lt;br /&gt;
Weil wir Infrastruktur aufbauen. Sollte jemand komplett illegale Dinge tun (Kinderp*rnos, Nazi Seiten hosten), dann MUSS so eine Aktion auf den Verursacher zurückfallen und nicht auf den Verein und auch nicht auf den Funknachbarn. Sprich: jeder ist selbst verantwortlich für das, was er/sie tut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebt ihr meine Daten weiter?==&lt;br /&gt;
Nur wenn uns die Polizei einen von einem real existierenden Richter unterschriebenen Antrag unter die Nase hält.&lt;br /&gt;
Sprich: Wir haben ein sehr strenges Datenschutzgesetz in Österreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wo kann ich mich registrieren?==&lt;br /&gt;
Am [[Montagstreff]] persönlich. Dort bekommst du Zugang zu &amp;quot;Redeemer&amp;quot;, unserer Benutzerdatenbank, in der du deinen Knoten anmelden und dir IP Adressen zuweisen lassen kannst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Was ist ein Node?==&lt;br /&gt;
Ein Knotenpunkt, ein Mesh Routing fähiger Netzknoten.&lt;br /&gt;
Ein [[Node]] besteht aus üblicherweise mehreren [[Device|Devices]].&lt;br /&gt;
Ein Device ist ein kleiner WLAN Router oder auch dein mobiler Laptop. Alles, was eine einzige Funk Antenne hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Welche Referenz Projekte gibt es?==&lt;br /&gt;
siehe hierzu: [http://funkfeuer.at/Links.45.0.html Links/Community]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wie schnell ist das Netz?==&lt;br /&gt;
Hängt sehr von den Details ab. Generell haben wir schon alle Erfahrungen gemacht: zwischen mickrigen wenigen  kBit/sec bis zu ca. 20 MBit/sec ist alles drinnen. Es hängt sehr davon ab, ob 1) kurze Distanzen und 2) Störungen da sind. Generell gilt aber: Richtfunkstrecken (Richtfunk zu Richtfunk, alle Netze mit x.freiesnetz.www.funkfeuer.at im Namen) bringen am ehesten Bandbreite (machen das Netz schnell) aber Omnis (Rundstrahler) machen das Netz stabil, weil sie sich zu vielen anderen Omnis verbinden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oft will man aber in der Praxis eine stabile Verbindung. Mail und Web sind die wichtigsten Services.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir werden in Zukunft mit Ronjas und 5GHz experimentieren. Wer mitarbeiten möchte: es gibt dazu [[Arbeitsgruppen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wird das nicht schnell missbraucht werden?==&lt;br /&gt;
Nein, die Teilnehmer bleiben nicht anonym. Wer bei uns durch das Gateway ins Internet gehen will, muss ein PicoPeeringAgreement unterschreiben und Namen und Adresse bekannt geben. Vorher wird der Zugang am Border Router nicht freigeschaltet. Für Abuse innerhalb des Netzes gibt es auf den Nodes genügend Möglichkeiten, von IPTables Rules bis Traffic Shaping.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wie kann ich mitmachen?==&lt;br /&gt;
Am Besten ist, du schaust bei einem der nächsten [[Montagstreff]]s persönlich vorbei und klärst mit uns mal ab wie die derzeitige Situation bei dir aussieht. Wenn das geklärt ist und die Möglichkeit besteht dich ins Netz zu bekommen kannst du auch bei uns Equipment ausleihen (gegen eine Kaution) mit dem du mal einen ersten Feldversuch machen kannst ob du ein Signal empfangen kannst (siehe [[Erste Schritte]]). Wenn das alles geklärt ist und du dich entschließt einen Node aufzubauen geht es in die Detailplanung. Hier ist es wiederum sehr hilfreich wenn du dich öfters bei uns blicken lässt, wir können dir vor allem mit Know-How zur Seite stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammengefasst:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Du kommst zum MontagsTreff und erhältst einen Einführung und eine Überprüfung deines Vorhabens auf Plausibilität&lt;br /&gt;
# Du scannst bei dir um sicher zu stellen, dass tatsächlich ausreichender Empfang möglich ist&lt;br /&gt;
# Du kommst zum MontagsTreff und erhältst Zugang zum Webfrontend&lt;br /&gt;
# Du legst deinen Knoten in der [https://map.funkfeuer.at/ MAP] und deine Devices im Webfrontend an&lt;br /&gt;
# Du upgradest deinen Router mit der 0xFF-Backfire Vienna und stellst alles ein [[0xFF-Backfire_Vienna]]&lt;br /&gt;
# Aufbau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Was kostet das?==&lt;br /&gt;
Im allgemeinen lässt sich das schwer sagen - es kommt immer darauf an, welches Equipment du einsetzen willst/musst. Aber generell ist eine Anbindung unter 100€ möglich. Du benötigst im einfachsten Fall einen outdoor [[Hardware#Router.2FBridges|WLAN-Router]] mit integrierter Antenne und ein Netzwerkkabel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweckdienlicher Weise, mehr Speed, mehr Nutzen auch für andere, sollten aber mehrere Router für Richtfunkstrecken aufs Dach, oft auch auf einen Mast.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wird klarerweise dann mehr kosten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Skaliert das Netz?==&lt;br /&gt;
Ja und Nein! Das Protokoll skaliert im Netzwerk Simulator hervorragend, im reelen Einsatz v.a. mit WLAN ist das so eine Sache. WLAN wurde nie für die Zwecke gebaut, für die wir es verwenden (Outdoor Betrieb). Und WLAN macht bei der Skalierung auch die grössten Schwierigkeiten. OLSR selber ist da schon etwas besser.&lt;br /&gt;
Andererseits hilft uns die Mesh Technologie, immer die kürzesten Strecken (die wenigsten WLAN - Hupfer) zu finden. Mit Tuning kommt man so auf teilweise sehr gute Ergebnisse (zB 16 MBit/sec effektiver Datentransfer).&lt;br /&gt;
Wenn die Einstellungen schlecht sind oder zu viele WLAN Strecken zwischen deinem Knoten und dem Internet Uplink sind, dann kann es durchaus langsam sein. Das Problem ist vielschichtig. Aber man kann sehr viel optimieren, bessere Antennen, Linkstrecken ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bisher haben wir also gute und schlechte Erfahrungen gemacht. Und wir erarbeiten bereits jetzt mögliche Lösungen für Erweiterungen. So sind wir zum Beispiel derzeit mit der Überlegung beschäftigt einige Nodes über Glasfaser Leitungen zu verbinden (davon liegt ja in Wien genug) und damit die Zentralisation von unserem Border Router zu nehmen und zugleich die Möglichkeit das Netz generell besser zu dezentralisieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiters beschäftigen wir uns mit FSO (optischen Links, &amp;quot;Laserlinks&amp;quot;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht zuletzt versuchen wir, die diversen Probleme, die WLAN aufwirft durch neue WLAN Standards (5GHz, etc) zu umgehen. Ist ein aktives Forschungsgebiet bei uns und wir freuen uns über Mitstreiter!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wie funktioniert der Uplink?==&lt;br /&gt;
Technisch funktioniert er wie jeder andere Uplink auch. ;-) Die Anbindung läuft über unseren eigenen Uplink in der Nähe des &amp;quot;VIVI&amp;quot; Internetknotens in Wien 1. Im Moment zahlt der Verein den Uplink.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wie sieht es mit Sicherheit aus?==&lt;br /&gt;
Die Daten gehen hier über ein bewusst offenes Netz! Wenn man sich Sicherheit für seine Daten verschaffen will, wäre allerdings möglich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man könnte einen Openvpn Tunnel zu einem Server ausserhalb des Funknetzes machen. Damit ist es möglich seine Daten via OpenSSL mit 2048Bit zu verschlüsseln und das ist um Längen besser als WEP. ;-)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Der Funkfeuer-Tunnelserver ist dafür jedoch (noch) nicht gedacht/konfiguriert.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wem das zu kompliziert ist, kann zumindest den Firefox Addon der Electric frontier foundation installieren, der bestimmte Seiten wie Wikipedia (oder auch google) automatisch mit https verschlüsselt. Der download für diesen Addon findet sich hier:&lt;br /&gt;
https://www.eff.org/https-everywhere&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Selbstgebaute Antennen==&lt;br /&gt;
Wenn du handwerklich geschickt bist, kannst du es natürlich auch mit solchen Geräten versuchen. Wir selbst haben damit nicht die besten Ergebnisse erzielt und v.a. wenn man die Arbeit, die man damit hat, rechnet und dann die Preise von einigen günstigen Anbietern ansieht, überlegt man es sich nochmal. ;-)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings, wer eine Antenne selber bauen '''will''', dem ist vielleicht mit dem Yagi Calculator geholfen: http://fermi.la.asu.edu/w9cf/yagipub/index.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Mesh Routing?==&lt;br /&gt;
[[Mesh Routing]] ist ein radikal neuer Ansatz im Bereich der Routing Protokolle. Die Idee dahinter gibt es bereits seit einiger Zeit, die eigentlichen Möglichkeiten zur Benutzung sind aber v.a. durch die neuen Funktechnologien aufgekommen. Internet Provider verwenden zumeist klassische Routing Protokolle wie OSPF, BGP oder RIP. Diese kümmern sich darum, dass auf den Routern der Provider immer bekannt ist, über welche Interfaces welche Netze erreicht werden können und die Pakete entsprechend weiter gereicht werden. Diese Routing Tabellen werden aufgrund der Administration des Providers erstellt. Mesh Routing funktioniert hingegen völlig automatisch und unabhängig. Vereinfacht könnte man sich den Vorgang wie folgt vorstellen:&lt;br /&gt;
Rechner1: &amp;quot;Hey, ich bin da - wer noch?&amp;quot;&lt;br /&gt;
Rechner2: &amp;quot;Ich bin hier, über mich erreichst du xyz!&amp;quot;&lt;br /&gt;
Dies passiert in verschiedenen Abständen und damit erstellt sich jeder Router seine Routing Tabelle und lernt somit wie das Netz um ihn herum aufgebaut ist. In Wirklichkeit stecken dahinter natürlich noch einige Algorithmen mehr, wie zum Beispiel in OLSR eine Erweiterung die die Verbindungsqualität in die Routenwahl mit ein berechnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wie baue ich meinen Knoten, welche Geräte brauche ich, wie funktioniert es?==&lt;br /&gt;
Siehe dazu die [[Erste Schritte | ersten Schritte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Muss ich wirklich aufs Dach? Ich empfange in meiner Wohnung schon Funkfeuer, ich möchte nur einen Router ins Fenster stellen oder mit dem Notebook ins Netz==&lt;br /&gt;
Funkfeuer ist '''kein''' finanzstarker Wohltäter, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, alle Menschen mit gratis Internet zu versorgen. Das gesamte Netz wurde von engagierten Leuten in ihrer Freizeit mit viel Aufwand aufgebaut. Wenn du nur in deiner Wohnung das Netz &amp;quot;empfängst&amp;quot;, dann gibst du nichts zurück. Wenn du aber selbst auf dem Dach einen Knoten aufbaust, dann bist du für deine umliegenden Knoten die Sicherheit, wenn einmal ein anderer Knoten ausfällt. Außerdem bist du dann möglicher Ausgangspunkt für weitere Interessenten. &lt;br /&gt;
Oder anders gesagt: Stell dir vor, du hast in mühsamer Arbeit eine Antenne am Dach montiert und dann kommt dein Nachbar und sagt: &amp;quot;Fein, das verwende ich einfach mit!&amp;quot; Das würdest du auch nicht wollen. Das Funkfeuer-Netz ist ein gegenseitiges Geben und Nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gibt es da gar keine Ausnahmen?==&lt;br /&gt;
In einigen seltenen Fällen kann es sinnvoller sein, einen benachbarten Knoten beim Ausbau zu unterstützen und sich dann direkt an diesen anzuschließen. Das ist aber die Ausnahme und sollte ausschließlich nach vorheriger Absprache mit dem betreffenden Knotenbetreiber erfolgen! Außerdem solltest du es dann sehr in Erwägung ziehen, dem Netz auf andere Art und Weise etwas zurückzugeben. Vielleicht kannst du beim [[Montagstreff]]en neue Interessenten unterstützen? Oder du kannst gut programmieren und möchtest bei der Weiterentwicklung der Software mitarbeiten? Oder du möchtest einfach regelmäßig etwas [http://www.funkfeuer.at/Spenden.193.0.html spenden]?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Mobil mit Laptop im Netz, geht das?==&lt;br /&gt;
Ja! Überall dort, wo das Netz &amp;quot;freiesnetz.www.funkfeuer.at&amp;quot; empfangbar ist. So hat schon Radio Orange mobil über unser Netz eine Radio Sendung gestreamed und in das echte klassische Radio eingespeisst. Hat funktioniert!&lt;br /&gt;
Telefonieren (Voice over IP, VoIP) sollte ebenfalls so gehen. Uns ist es aber sehr recht, wenn man auch selber eine Antenne aufs Dach gibt, da so das netz eher wachsen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Was braucht man dazu?==&lt;br /&gt;
Eine offizielle mobile IP Adresse von FunkFeuer, diese gibts beim [[Montagstreff]]en. Dann OLSR am Laptop installieren (siehe [http://funkfeuer.at/Windows.141.0.html Windows OLSR Download]) und dem &amp;quot;freiesnetz_www.funkfeuer.at&amp;quot; Netz im Ad-hoc modus joinen (verbinden).&lt;br /&gt;
OLSR starten, fertig. Details, Erklärungen und Installationshilfe am Montagstreffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Was für IP Adressen gibt es?==&lt;br /&gt;
Wir vergeben ausschließlich statische (fixe) und offizielle IP Adressen. Diese Adresse ist dann dir fix zugeordnet und ändert sich in der Regel nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
siehe auch [[Erste_Schritte#Das_Frontend]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wie schauts mit illegalen Downloads aus?==&lt;br /&gt;
hm... deine eigene Verantwortung. Wir versuchen ein Netz aufzubauen. Mehr nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kann jemand über meinen Knoten illegale Dinge tun?==&lt;br /&gt;
technisch gesehen kann es passieren, dass über deinen Knoten solche Daten &amp;quot;gerouted&amp;quot; werden. Allerdings ist die Absender Adresse (IP Adresse) eine statische von dem Verursacher und nicht deine. Es fällt also auf den Verursacher zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Hilfe! Ich hab meinen Linksys geflasht und er booted nicht mehr! Was kann ich tun?==&lt;br /&gt;
Den Linksys kann man fast immer retten. Wir haben eine [[Troubleshooting]] Section...&lt;br /&gt;
Siehe auch [http://openwrt.org/OpenWrtDocsOpen WRT wiki]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Was ist dieses Smokeping-Ding?==&lt;br /&gt;
Smokeping zeigt an, wie gut die Verbindung von einem bestimmten Knoten bis zur &amp;quot;Funkfeuer-Zentrale&amp;quot; im Vivi ist. Dazu sendet ein Rechner von FunkFeuer (sandwich?) an jeden einzelnen Knoten alle 5 Minuten 20 [http://de.wikipedia.org/wiki/Ping_(Daten%C3%BCbertragung) Pings]. Die Antworten auf diese Pings werden grafisch dargestellt: Die grauen Balken zeigen an, wie lange es gedauert hat, bis Antworten auf die einzelnen Pings zurückkamen. Ein dunklerer Fleck im Balken zeigt an, dass die Antworten auf mehrere Pings ähnlich lange gedauert haben (weiter oben: lange Antwortzeit=schlecht - weiter unten: kurze Antwortzeit=gut). Eine hellere graue Fläche zeigt an, dass nur wenige Antworten auf einzelne Pings genau so lange gedauert haben. Die bunte Linie enthält 2 Informationen: Erstens zeigt ihre Position an, wie lange die Antworten auf die Pings ''im Durchschnitt'' gedauert haben (wieder: oben heißt langsam, unten heißt schnell). Außerdem zeigt ihre Farbe an, wie viele Pings &amp;quot;verloren gegangen&amp;quot; sind und keine Antwort erhielten. Grün: Keine Daten wurden verloren - Rot: (fast) alle Daten wurden verloren. &lt;br /&gt;
SmokePing zeigt dir nicht an, wie gut deine Verbindung zum/zu den nächsten Knoten ist. Schlechte Verbindungen irgendwo anders im Funkfeuer-Netz können sich bezüglich SmokePing bei der Grafik deines Knotens auswirken. Deine Verbindung zum Internet ist stabil und schnell, wenn du viele grüne Striche weit unten hast (z.B. für VoIP sehr wichtig).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Was bedeuten die Werte für LinkQuality / NLQ / ETX in der Freifunk-Firmware?==&lt;br /&gt;
Jeder Funkfeuer-Knoten sendet in regelmäßigen Intervallen Signale aus, um seine Umgebung zu &amp;quot;erkunden&amp;quot;. Der Wert &amp;quot;LinkQuality&amp;quot; gibt an, wie viele dieser Signale der benachbarten Knoten beim eigenen Knoten ankommen. Wenn also zum Beispiel 15 von 100 Signalen des Nachbarknotens nicht beim eigenen Knoten ankommen, so sind 15 Signale &amp;quot;lost&amp;quot; (nächste Spalte in der Weboberfläche); 85 Signale kommen an, daher ist der Wert für die LinkQuality 0,85 (85/100). Die beste mögliche Link Quality ist 1 (alle Pakete kommen an).&lt;br /&gt;
NLQ bedeutet Neighbour Link Quality (Link-Qualität beim Nachbarn) und sagt aus, wieviele meiner Pakete bei meinem Nachbarn ankommen. ETX bedeutet Expected Transmission Count (Erwartete Übertragungsanzahl) und ist ein Produkt aus LQ und NLQ (ETX=1/(LQxNLQ)). Wenn z.B. nur jedes zweite meiner Pakete bei meinem Nachbarn ankommt und wieder nur jedes zweite Paket meines Nachbarn bei mir ankommt, so muss ich voraussichtlich 4 Pakete auf den Weg schicken, wenn zumindest eines von mir zu meinem Nachbarn und auch wieder zurück kommen soll. Somit ist der ETX-Wert ein Maß für die Qualität der Verbindung zwischen zwei benachbarten Knoten. Was lässt sich noch aus diesen Werten herauslesen? Ist zum Beispiel die LQ gut (=nahe 1) aber die NLQ niedrig (=nahe 0), dann ist möglicherweise meine Sendeleistung zu schwach für meine Antenne eingestellt (siehe [[Gesetzliche_Bestimmungen]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kann ich beide Antennenanschlüsse meines Routers verwenden?==&lt;br /&gt;
In der Standardfirmware werden die Antennenanschlüsse des Routers über einen sogenannten Diversity-Chip angesteuert. Dabei erkennt das Gerät, auf welcher Antenne der Empfang zuletzt besser war und wählt diese Antenne als Sendeantenne für die nächste Übertragung aus. Da bei Funkfeuer in vielen Fällen Richtantennen verwendet werden (die ja in völlig unterschiedliche Richtungen zeigen können), kann dies dazu führen, dass Pakete an die falsche Antenne und somit in die völlig falsche Richtung gesendet werden. Wir verwenden daher immer nur einen Antennenanschluss am Router und deaktivieren den Diversity-Chip.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch bei 182.11n MIMO Routern ist es nicht vorgesehen, die Antennenanschlüsse unabhängig von einander zu betreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category: Dokumentation]]&lt;br /&gt;
[[Category: Hilfe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 zurück zu wiki_funkfeuer_at&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &amp;lt; [[Startseite|Startseite]] &amp;gt; &amp;lt; [[0xff_Backfire-Vienna-Startseite|Backfire-Vienna]] &amp;gt; &amp;lt; [[0xff_Backfire-Vienna-Standards|Standards]] &amp;gt; &amp;lt; [[0xff_Backfire-Vienna-Installation|Installation]] &amp;gt; &amp;lt; [[0xff_Backfire-Vienna-Weiterführendes|Weiterführendes]] &amp;gt; &amp;lt; [[0xff_Backfire-Vienna-Aktivitäten|Aktivitäten]] &amp;gt; &amp;lt; [[0xff_Backfire-Vienna-Index|Index]] &amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;google&amp;gt;WIKI&amp;lt;/google&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Matthias</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://oldwiki.funkfeuer.at/wiki/FAQ</id>
		<title>FAQ</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://oldwiki.funkfeuer.at/wiki/FAQ"/>
				<updated>2014-03-05T11:55:37Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Matthias: /* Muss ich wirklich aufs Dach? Ich empfange in meiner Wohnung schon Funkfeuer, ich möchte nur einen Router ins Fenster stellen oder mit dem Notebook ins Netz */  wohltätiger Verein -&amp;gt; finanzstarker Wohltäter&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Was ist FunkFeuer?==&lt;br /&gt;
FunkFeuer ist ein Projekt das sich zum Ziel gesetzt hat, ganz Wien in eine Funkwolke basierend auf freien Netzstandards - ein sogenanntes Bürgernetz zu hüllen. [[FunkfeuerBeschreibung|mehr...]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Was ist ein Bürgernetz/Freenet?==&lt;br /&gt;
Hierbei gilt es zu unterscheiden zwischen &lt;br /&gt;
*frei im Sinne von Freibier und &lt;br /&gt;
*frei im Sinne von frei von Kontrolle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir verstehen unter einem Bürgernetz ein Computernetzwerk, das frei von kommerziellen Interessen und selbstorganisiert ist. Jeder Teilnehmer ist demnach auch selbst für seinen Knoten (engl. Node) verantwortlich. Durch das Zusammenschalten entsteht ein größeres Netz, in unserem Falle basierend auf einem Mesh-Routing-Protokoll mit Namen OLSR.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Stabilität des Netzes trotz dieser dynamischen Verwaltung zu gewährleisten, erwarten wir uns von unseren Teilnehmern, dass sie das [http://funkfeuer.at/PeeringAgreement.180.0.html PicoPeeringAgreement] einhalten und damit die Basis für ein ruhiges Miteinander schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Rechtliche Hinweise==&lt;br /&gt;
Rechtliche Hinweise finden sich im [http://www.funkfeuer.at/PicoPeeringAgreement.59.0.html PicoPeeringAgreement].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Darf man das eigentlich auf den Frequenzen?==&lt;br /&gt;
Ja! Die Frequenzen sind bis zu gewissen Sendeleistungen frei und jeder darf darauf senden. Dank neuer Codierungstechniken macht es nicht mehr so viel aus, wenn jemand anderer ebenfalls die selbe Frequenz verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wie erkenne ich das Funkfeuer WLAN?==&lt;br /&gt;
Adhoc Netzwerk&lt;br /&gt;
SSID: freiesnetz.www.funkfeuer.at - ein Funkfeuer Rundstrahler (&amp;quot;meistens Omni&amp;quot;)&lt;br /&gt;
oder: v*.freiesnetz.www.funkfeuer.at oder h*.freiesnetz.www.funkfeuer.at&lt;br /&gt;
Solltest du eine SSID 0xFF_00XX_www.funkfeuer.at sehen, so siehst du eine '''alte verweiste und ISOLIERTE ''' Funkfeuer Richtantenne die du nicht (mehr) mitbenützen kannst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gesundheit==&lt;br /&gt;
siehe hierzu: http://wiki.skyhub.de/index.php/Gesundheit&lt;br /&gt;
Fazit: das Handy, das du an dein Ohr hältst, strahlt 30 mal stärker als WLAN!&lt;br /&gt;
WLAN wird in Krankenhäusern als &amp;quot;harmlos&amp;quot; und unbedenklich eingestuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Warum muss ich mich registrieren?==&lt;br /&gt;
Weil es kein anonymes Netz ist.&lt;br /&gt;
Weil wir Infrastruktur aufbauen. Sollte jemand komplett illegale Dinge tun (Kinderp*rnos, Nazi Seiten hosten), dann MUSS so eine Aktion auf den Verursacher zurückfallen und nicht auf den Verein und auch nicht auf den Funknachbarn. Sprich: jeder ist selbst verantwortlich für das, was er/sie tut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebt ihr meine Daten weiter?==&lt;br /&gt;
Nur wenn uns die Polizei einen von einem real existierenden Richter unterschriebenen Antrag unter die Nase hält.&lt;br /&gt;
Sprich: Wir haben ein sehr strenges Datenschutzgesetz in Österreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wo kann ich mich registrieren?==&lt;br /&gt;
Am [[Montagstreff]] persönlich. Dort bekommst du Zugang zu &amp;quot;Redeemer&amp;quot;, unserer Benutzerdatenbank, in der du deinen Knoten anmelden und dir IP Adressen zuweisen lassen kannst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Was ist ein Node?==&lt;br /&gt;
Ein Knotenpunkt, ein Mesh Routing fähiger Netzknoten.&lt;br /&gt;
Ein [[Node]] besteht aus üblicherweise mehreren [[Device|Devices]].&lt;br /&gt;
Ein Device ist ein kleiner WLAN Router oder auch dein mobiler Laptop. Alles, was eine einzige Funk Antenne hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Welche Referenz Projekte gibt es?==&lt;br /&gt;
siehe hierzu: [http://funkfeuer.at/Links.45.0.html Links/Community]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wie schnell ist das Netz?==&lt;br /&gt;
Hängt sehr von den Details ab. Generell haben wir schon alle Erfahrungen gemacht: zwischen mickrigen wenigen  kBit/sec bis zu ca. 20 MBit/sec ist alles drinnen. Es hängt sehr davon ab, ob 1) kurze Distanzen und 2) Störungen da sind. Generell gilt aber: Richtfunkstrecken (Richtfunk zu Richtfunk, alle Netze mit x.freiesnetz.www.funkfeuer.at im Namen) bringen am ehesten Bandbreite (machen das Netz schnell) aber Omnis (Rundstrahler) machen das Netz stabil, weil sie sich zu vielen anderen Omnis verbinden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oft will man aber in der Praxis eine stabile Verbindung. Mail und Web sind die wichtigsten Services.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir werden in Zukunft mit Ronjas und 5GHz experimentieren. Wer mitarbeiten möchte: es gibt dazu [[Arbeitsgruppen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wird das nicht schnell missbraucht werden?==&lt;br /&gt;
Nein, die Teilnehmer bleiben nicht anonym. Wer bei uns durch das Gateway ins Internet gehen will, muss ein PicoPeeringAgreement unterschreiben und Namen und Adresse bekannt geben. Vorher wird der Zugang am Border Router nicht freigeschaltet. Für Abuse innerhalb des Netzes gibt es auf den Nodes genügend Möglichkeiten, von IPTables Rules bis Traffic Shaping.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wie kann ich mitmachen?==&lt;br /&gt;
Am Besten ist, du schaust bei einem der nächsten [[Montagstreff]]s persönlich vorbei und klärst mit uns mal ab wie die derzeitige Situation bei dir aussieht. Wenn das geklärt ist und die Möglichkeit besteht dich ins Netz zu bekommen kannst du auch bei uns Equipment ausleihen (gegen eine Kaution) mit dem du mal einen ersten Feldversuch machen kannst ob du ein Signal empfangen kannst (siehe [[Erste Schritte]]). Wenn das alles geklärt ist und du dich entschließt einen Node aufzubauen geht es in die Detailplanung. Hier ist es wiederum sehr hilfreich wenn du dich öfters bei uns blicken lässt, wir können dir vor allem mit Know-How zur Seite stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammengefasst:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Du kommst zum MontagsTreff und erhältst einen Einführung und eine Überprüfung deines Vorhabens auf Plausibilität&lt;br /&gt;
# Du scannst bei dir um sicher zu stellen, dass tatsächlich ausreichender Empfang möglich ist&lt;br /&gt;
# Du kommst zum MontagsTreff und erhältst Zugang zum Webfrontend&lt;br /&gt;
# Du legst deinen Knoten in der [https://map.funkfeuer.at/ MAP] und deine Devices im Webfrontend an&lt;br /&gt;
# Du upgradest deinen Router mit der 0xFF-Backfire Vienna und stellst alles ein [[0xFF-Backfire_Vienna]]&lt;br /&gt;
# Aufbau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Was kostet das?==&lt;br /&gt;
Im allgemeinen lässt sich das schwer sagen - es kommt immer darauf an, welches Equipment du einsetzen willst/musst. Aber generell ist eine Anbindung unter 100€ möglich. Du benötigst im einfachsten Fall einen outdoor [[Hardware#Router.2FBridges|WLAN-Router]] mit integrierter Antenne und ein Netzwerkkabel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweckdienlicher Weise, mehr Speed, mehr Nutzen auch für andere, sollten aber mehrere Router für Richtfunkstrecken aufs Dach, oft auch auf einen Mast.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wird klarerweise dann mehr kosten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Skaliert das Netz?==&lt;br /&gt;
Ja und Nein! Das Protokoll skaliert im Netzwerk Simulator hervorragend, im reelen Einsatz v.a. mit WLAN ist das so eine Sache. WLAN wurde nie für die Zwecke gebaut, für die wir es verwenden (Outdoor Betrieb). Und WLAN macht bei der Skalierung auch die grössten Schwierigkeiten. OLSR selber ist da schon etwas besser.&lt;br /&gt;
Andererseits hilft uns die Mesh Technologie, immer die kürzesten Strecken (die wenigsten WLAN - Hupfer) zu finden. Mit Tuning kommt man so auf teilweise sehr gute Ergebnisse (zB 16 MBit/sec effektiver Datentransfer).&lt;br /&gt;
Wenn die Einstellungen schlecht sind oder zu viele WLAN Strecken zwischen deinem Knoten und dem Internet Uplink sind, dann kann es durchaus langsam sein. Das Problem ist vielschichtig. Aber man kann sehr viel optimieren, bessere Antennen, Linkstrecken ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bisher haben wir also gute und schlechte Erfahrungen gemacht. Und wir erarbeiten bereits jetzt mögliche Lösungen für Erweiterungen. So sind wir zum Beispiel derzeit mit der Überlegung beschäftigt einige Nodes über Glasfaser Leitungen zu verbinden (davon liegt ja in Wien genug) und damit die Zentralisation von unserem Border Router zu nehmen und zugleich die Möglichkeit das Netz generell besser zu dezentralisieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiters beschäftigen wir uns mit FSO (optischen Links, &amp;quot;Laserlinks&amp;quot;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht zuletzt versuchen wir, die diversen Probleme, die WLAN aufwirft durch neue WLAN Standards (5GHz, etc) zu umgehen. Ist ein aktives Forschungsgebiet bei uns und wir freuen uns über Mitstreiter!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wie funktioniert der Uplink?==&lt;br /&gt;
Technisch funktioniert er wie jeder andere Uplink auch. ;-) Die Anbindung läuft über unseren eigenen Uplink in der Nähe des &amp;quot;VIVI&amp;quot; Internetknotens in Wien 1. Im Moment zahlt der Verein den Uplink.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wie sieht es mit Sicherheit aus?==&lt;br /&gt;
Die Daten gehen hier über ein bewusst offenes Netz! Wenn man sich Sicherheit für seine Daten verschaffen will, wäre allerdings möglich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man könnte einen Openvpn Tunnel zu einem Server ausserhalb des Funknetzes machen. Damit ist es möglich seine Daten via OpenSSL mit 2048Bit zu verschlüsseln und das ist um Längen besser als WEP. ;-)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Der Funkfeuer-Tunnelserver ist dafür jedoch (noch) nicht gedacht/konfiguriert.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wem das zu kompliziert ist, kann zumindest den Firefox Addon der Electric frontier foundation installieren, der bestimmte Seiten wie Wikipedia (oder auch google) automatisch mit https verschlüsselt. Der download für diesen Addon findet sich hier:&lt;br /&gt;
https://www.eff.org/https-everywhere&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Selbstgebaute Antennen==&lt;br /&gt;
Wenn du handwerklich geschickt bist, kannst du es natürlich auch mit solchen Geräten versuchen. Wir selbst haben damit nicht die besten Ergebnisse erzielt und v.a. wenn man die Arbeit, die man damit hat, rechnet und dann die Preise von einigen günstigen Anbietern ansieht, überlegt man es sich nochmal. ;-)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings, wer eine Antenne selber bauen '''will''', dem ist vielleicht mit dem Yagi Calculator geholfen: http://fermi.la.asu.edu/w9cf/yagipub/index.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Mesh Routing?==&lt;br /&gt;
[[Mesh Routing]] ist ein radikal neuer Ansatz im Bereich der Routing Protokolle. Die Idee dahinter gibt es bereits seit einiger Zeit, die eigentlichen Möglichkeiten zur Benutzung sind aber v.a. durch die neuen Funktechnologien aufgekommen. Internet Provider verwenden zumeist klassische Routing Protokolle wie OSPF, BGP oder RIP. Diese kümmern sich darum, dass auf den Routern der Provider immer bekannt ist, über welche Interfaces welche Netze erreicht werden können und die Pakete entsprechend weiter gereicht werden. Diese Routing Tabellen werden aufgrund der Administration des Providers erstellt. Mesh Routing funktioniert hingegen völlig automatisch und unabhängig. Vereinfacht könnte man sich den Vorgang wie folgt vorstellen:&lt;br /&gt;
Rechner1: &amp;quot;Hey, ich bin da - wer noch?&amp;quot;&lt;br /&gt;
Rechner2: &amp;quot;Ich bin hier, über mich erreichst du xyz!&amp;quot;&lt;br /&gt;
Dies passiert in verschiedenen Abständen und damit erstellt sich jeder Router seine Routing Tabelle und lernt somit wie das Netz um ihn herum aufgebaut ist. In Wirklichkeit stecken dahinter natürlich noch einige Algorithmen mehr, wie zum Beispiel in OLSR eine Erweiterung die die Verbindungsqualität in die Routenwahl mit ein berechnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wie baue ich meinen Knoten, welche Geräte brauche ich, wie funktioniert es?==&lt;br /&gt;
Siehe dazu die [[Erste Schritte | ersten Schritte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Muss ich wirklich aufs Dach? Ich empfange in meiner Wohnung schon Funkfeuer, ich möchte nur einen Router ins Fenster stellen oder mit dem Notebook ins Netz==&lt;br /&gt;
Funkfeuer ist '''kein''' finanzstarker Wohltäter, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, alle Menschen mit gratis Internet zu versorgen. Das gesamte Netz wurde von engagierten Leuten in ihrer Freizeit mit viel Aufwand aufgebaut. Wenn du nur in deiner Wohnung das Netz &amp;quot;empfängst&amp;quot;, dann gibst du nichts zurück. Wenn du aber selbst auf dem Dach einen Knoten aufbaust, dann bist du für deine umliegenden Knoten die Sicherheit, wenn einmal ein anderer Knoten ausfällt. Außerdem bist du dann möglicher Ausgangspunkt für weitere Interessenten. &lt;br /&gt;
Oder anders gesagt: Stell dir vor, du hast in mühsamer Arbeit eine Antenne am Dach montiert und dann kommt dein Nachbar und sagt: &amp;quot;Fein, das verwende ich einfach mit!&amp;quot; Das würdest du auch nicht wollen. Das Funkfeuer-Netz ist ein gegenseitiges Geben und Nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gibt es da gar keine Ausnahmen?==&lt;br /&gt;
In einigen seltenen Fällen kann es sinnvoller sein, einen benachbarten Knoten beim Ausbau zu unterstützen und sich dann direkt an diesen anzuschließen. Das ist aber die Ausnahme und sollte ausschließlich nach vorheriger Absprache mit dem betreffenden Knotenbetreiber erfolgen! Außerdem solltest du es dann sehr in Erwägung ziehen, dem Netz auf andere Art und Weise etwas zurückzugeben. Vielleicht kannst du beim [[Montagstreff]]en neue Interessenten unterstützen? Oder du kannst gut programmieren und möchtest bei der Weiterentwicklung der Software mitarbeiten? Oder du möchtest einfach regelmäßig etwas [http://www.funkfeuer.at/Spenden.193.0.html spenden]?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Mobil mit Laptop im Netz, geht das?==&lt;br /&gt;
Ja! Überall dort, wo das Netz &amp;quot;freiesnetz.www.funkfeuer.at&amp;quot; empfangbar ist. So hat schon Radio Orange mobil über unser Netz eine Radio Sendung gestreamed und in das echte klassische Radio eingespeisst. Hat funktioniert!&lt;br /&gt;
Telefonieren (Voice over IP, VoIP) sollte ebenfalls so gehen. Uns ist es aber sehr recht, wenn man auch selber eine Antenne aufs Dach gibt, da so das netz eher wachsen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Was braucht man dazu?==&lt;br /&gt;
Eine offizielle mobile IP Adresse von FunkFeuer, diese gibts beim [[Montagstreff]]en. Dann OLSR am Laptop installieren (siehe [http://funkfeuer.at/Windows.141.0.html Windows OLSR Download]) und dem &amp;quot;freiesnetz_www.funkfeuer.at&amp;quot; Netz im Ad-hoc modus joinen (verbinden).&lt;br /&gt;
OLSR starten, fertig. Details, Erklärungen und Installationshilfe am Montagstreffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Was für IP Adressen gibt es?==&lt;br /&gt;
Wir vergeben ausschließlich statische (fixe) und offizielle IP Adressen. Diese Adresse &amp;quot;gehört&amp;quot; dann dir und ändert sich nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
siehe auch [[Erste_Schritte#Das_Frontend]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wie schauts mit illegalen Downloads aus?==&lt;br /&gt;
hm... deine eigene Verantwortung. Wir versuchen ein Netz aufzubauen. Mehr nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kann jemand über meinen Knoten illegale Dinge tun?==&lt;br /&gt;
technisch gesehen kann es passieren, dass über deinen Knoten solche Daten &amp;quot;gerouted&amp;quot; werden. Allerdings ist die Absender Adresse (IP Adresse) eine statische von dem Verursacher und nicht deine. Es fällt also auf den Verursacher zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Hilfe! Ich hab meinen Linksys geflasht und er booted nicht mehr! Was kann ich tun?==&lt;br /&gt;
Den Linksys kann man fast immer retten. Wir haben eine [[Troubleshooting]] Section...&lt;br /&gt;
Siehe auch [http://openwrt.org/OpenWrtDocsOpen WRT wiki]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Was ist dieses Smokeping-Ding?==&lt;br /&gt;
Smokeping zeigt an, wie gut die Verbindung von einem bestimmten Knoten bis zur &amp;quot;Funkfeuer-Zentrale&amp;quot; im Vivi ist. Dazu sendet ein Rechner von FunkFeuer (sandwich?) an jeden einzelnen Knoten alle 5 Minuten 20 [http://de.wikipedia.org/wiki/Ping_(Daten%C3%BCbertragung) Pings]. Die Antworten auf diese Pings werden grafisch dargestellt: Die grauen Balken zeigen an, wie lange es gedauert hat, bis Antworten auf die einzelnen Pings zurückkamen. Ein dunklerer Fleck im Balken zeigt an, dass die Antworten auf mehrere Pings ähnlich lange gedauert haben (weiter oben: lange Antwortzeit=schlecht - weiter unten: kurze Antwortzeit=gut). Eine hellere graue Fläche zeigt an, dass nur wenige Antworten auf einzelne Pings genau so lange gedauert haben. Die bunte Linie enthält 2 Informationen: Erstens zeigt ihre Position an, wie lange die Antworten auf die Pings ''im Durchschnitt'' gedauert haben (wieder: oben heißt langsam, unten heißt schnell). Außerdem zeigt ihre Farbe an, wie viele Pings &amp;quot;verloren gegangen&amp;quot; sind und keine Antwort erhielten. Grün: Keine Daten wurden verloren - Rot: (fast) alle Daten wurden verloren. &lt;br /&gt;
SmokePing zeigt dir nicht an, wie gut deine Verbindung zum/zu den nächsten Knoten ist. Schlechte Verbindungen irgendwo anders im Funkfeuer-Netz können sich bezüglich SmokePing bei der Grafik deines Knotens auswirken. Deine Verbindung zum Internet ist stabil und schnell, wenn du viele grüne Striche weit unten hast (z.B. für VoIP sehr wichtig).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Was bedeuten die Werte für LinkQuality / NLQ / ETX in der Freifunk-Firmware?==&lt;br /&gt;
Jeder Funkfeuer-Knoten sendet in regelmäßigen Intervallen Signale aus, um seine Umgebung zu &amp;quot;erkunden&amp;quot;. Der Wert &amp;quot;LinkQuality&amp;quot; gibt an, wie viele dieser Signale der benachbarten Knoten beim eigenen Knoten ankommen. Wenn also zum Beispiel 15 von 100 Signalen des Nachbarknotens nicht beim eigenen Knoten ankommen, so sind 15 Signale &amp;quot;lost&amp;quot; (nächste Spalte in der Weboberfläche); 85 Signale kommen an, daher ist der Wert für die LinkQuality 0,85 (85/100). Die beste mögliche Link Quality ist 1 (alle Pakete kommen an).&lt;br /&gt;
NLQ bedeutet Neighbour Link Quality (Link-Qualität beim Nachbarn) und sagt aus, wieviele meiner Pakete bei meinem Nachbarn ankommen. ETX bedeutet Expected Transmission Count (Erwartete Übertragungsanzahl) und ist ein Produkt aus LQ und NLQ (ETX=1/(LQxNLQ)). Wenn z.B. nur jedes zweite meiner Pakete bei meinem Nachbarn ankommt und wieder nur jedes zweite Paket meines Nachbarn bei mir ankommt, so muss ich voraussichtlich 4 Pakete auf den Weg schicken, wenn zumindest eines von mir zu meinem Nachbarn und auch wieder zurück kommen soll. Somit ist der ETX-Wert ein Maß für die Qualität der Verbindung zwischen zwei benachbarten Knoten. Was lässt sich noch aus diesen Werten herauslesen? Ist zum Beispiel die LQ gut (=nahe 1) aber die NLQ niedrig (=nahe 0), dann ist möglicherweise meine Sendeleistung zu schwach für meine Antenne eingestellt (siehe [[Gesetzliche_Bestimmungen]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kann ich beide Antennenanschlüsse meines Routers verwenden?==&lt;br /&gt;
In der Standardfirmware werden die Antennenanschlüsse des Routers über einen sogenannten Diversity-Chip angesteuert. Dabei erkennt das Gerät, auf welcher Antenne der Empfang zuletzt besser war und wählt diese Antenne als Sendeantenne für die nächste Übertragung aus. Da bei Funkfeuer in vielen Fällen Richtantennen verwendet werden (die ja in völlig unterschiedliche Richtungen zeigen können), kann dies dazu führen, dass Pakete an die falsche Antenne und somit in die völlig falsche Richtung gesendet werden. Wir verwenden daher immer nur einen Antennenanschluss am Router und deaktivieren den Diversity-Chip.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch bei 182.11n MIMO Routern ist es nicht vorgesehen, die Antennenanschlüsse unabhängig von einander zu betreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category: Dokumentation]]&lt;br /&gt;
[[Category: Hilfe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 zurück zu wiki_funkfeuer_at&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &amp;lt; [[Startseite|Startseite]] &amp;gt; &amp;lt; [[0xff_Backfire-Vienna-Startseite|Backfire-Vienna]] &amp;gt; &amp;lt; [[0xff_Backfire-Vienna-Standards|Standards]] &amp;gt; &amp;lt; [[0xff_Backfire-Vienna-Installation|Installation]] &amp;gt; &amp;lt; [[0xff_Backfire-Vienna-Weiterführendes|Weiterführendes]] &amp;gt; &amp;lt; [[0xff_Backfire-Vienna-Aktivitäten|Aktivitäten]] &amp;gt; &amp;lt; [[0xff_Backfire-Vienna-Index|Index]] &amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
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		<author><name>Matthias</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://oldwiki.funkfeuer.at/wiki/Kanalwahl</id>
		<title>Kanalwahl</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://oldwiki.funkfeuer.at/wiki/Kanalwahl"/>
				<updated>2014-03-05T10:57:37Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Matthias: /* 2,4 Ghz */ typo&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==2,4 Ghz== &lt;br /&gt;
Funkfeuer Wien hat im 2.4 GHz WLAN-Band seine Betrieb zu einer Zeit aufgenommen, als Home-Router mit WLAN noch eine Seltenheit waren. Innerhalb der letzten 10 Jahre hat sich die Situation aber drastisch verschärft, und eine Nutzung der 2.4 GHZ Frequenzen stellt eine immer größere Herausforderung dar. Aus diesem Grund wird nun versucht, das Netz durch die Aufgabe des AdHoc-Modes zu stabilisiseren.&lt;br /&gt;
Da wir aber noch viele Geräte in dieser Konfiguartion haben, hier mal die Konfiguration dieser Betriebsart:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====2.4 GHz AdHoc-Kanalkonfiguration====&lt;br /&gt;
[[Bild:Kanal1-14-at-2,4GHz.gif]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus historischen Gründen beträgt der Kanalabstand in den WLAN-Bändern 5 MHz. (802.11b). Seit dem vermehrten Einsatz der Normen 802.11g und höher benötigt eine WLAN Funkverbindung eine Bandbreite von 20 oder sogar 40 MHz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Betrieb [http://de.wikipedia.org/wiki/Amateurfunk-Fernsehen Amateur-TeleVision eines Amateurfunk-TV Senders] mit einer Sendeleistung von 70 Watt (gegenüber unseren 0,1 Watt) ist Kanal 7 oft stark gestört.  &lt;br /&gt;
Auch auf den Kanälen 5 und 9 ist kaum ein vernünftiger Datendurchsatz erreichbar, selbst die Kanäle 4 und 10 sind noch etwas eingeschränkt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus diesem Grund hätten wir nur 2 komplett ungestörte Kanäle zur Verfügung, was leider zuwenig ist. &lt;br /&gt;
Daher nehmen wir die gegenseitigen Störungen der Kanäle 1/4 und 10/13 in Kauf und verwenden im Netz von FunkFeuer Wien die WLAN Kanäle 1, 4, (7), 10, 13 anstelle der [https://www.rtr.at/de/tk/Spektrum2400MHz RTR-Empfehlung] die Kanäle 1,5,9 und 13 zu verwenden.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 Kanal 1  VERTIKAL&lt;br /&gt;
 v1.freiesnetz.www.funkfeuer.at&lt;br /&gt;
 Kanal 1 HORIZONTAL&lt;br /&gt;
 h1.freiesnetz.www.funkfeuer.at&lt;br /&gt;
 bssid= '''4E:FE:52:36:2E:65''' selbe bssid v1 und  h1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Kanal 4  VERTIKAL&lt;br /&gt;
 v4.freiesnetz.www.funkfeuer.at&lt;br /&gt;
 Kanal 4 HORIZONTAL&lt;br /&gt;
 h4.freiesnetz.www.funkfeuer.at&lt;br /&gt;
 bssid= '''26:A4:05:7B:2B:D8''' selbe bssid v4 und  h4 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Kanal 7  VERTIKAL&lt;br /&gt;
 v7.freiesnetz.www.funkfeuer.at&lt;br /&gt;
 Kanal 7 HORIZONTAL&lt;br /&gt;
 h7.freiesnetz.www.funkfeuer.at&lt;br /&gt;
 bssid= '''7A:55:80:50:08:08''' selbe bssid v7 und  h7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Kanal 10  VERTIKAL&lt;br /&gt;
 v10.freiesnetz.www.funkfeuer.at&lt;br /&gt;
 Kanal 10 HORIZONTAL&lt;br /&gt;
 h10.freiesnetz.www.funkfeuer.at&lt;br /&gt;
 bssid= '''52:51:E5:D5:5A:43''' selbe bssid v10 und  h10 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Kanal 13  VERTIKAL&lt;br /&gt;
 v13.freiesnetz.www.funkfeuer.at&lt;br /&gt;
 Kanal 13 HORIZONTAL&lt;br /&gt;
 h13.freiesnetz.www.funkfeuer.at&lt;br /&gt;
 bssid= '''26:A7:D4:E4:4F:4D''' selbe bssid v13 und  h13&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====2.4 GHz AccesPoint/Client-Kanalkonfiguration====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Generell wollen wir aber auch im 2.4GHz-Band auf die Betriebsart AdHoc verzichten und auf eine durchgängige AccessPoint-Client Configuration setzen, bei der immer das räumlich höhere Gerät als AP konfiguriert wird.&lt;br /&gt;
In diesem Fall ist es nicht notwendig eine BSSID einzutragen, da diese aus der MAC-Adresse des WLAN-Interfaces abgeleitet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als SSID (ESSID) verwenden wir '''[node].wien.funkfeuer.at''', um den Ort der Gegenstelle besser erkennbar zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==5GHz==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kanalbegrenzungen====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sich unsere Geräte den 5 GHz Frequenzbereich mit militärischen und zivilen Radar- und Space-Kommunikationsdiensten teilen müssen, sind wir angehalten, diese nicht zu beeinträchtigen. (WLAN ist ein sog. Sekundärdienst)&lt;br /&gt;
Aus diesem Grund haben wir in unserer Software einige Vorkehrungen getroffen, dass ihr hier keine bösen Überraschungen erlebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Wenn ihr den Default-Wert '''AT''' nicht verändert, sind folgende Kanäle gesperrt:'''&lt;br /&gt;
* '''Kanäle 36-48''' ''Diese Kanäle dürfen Outdoor nicht verwendet werden (SAT-Kommunikation)''&lt;br /&gt;
* '''Kanäle 120-128''' ''In diesem Bereich befindet sich das zivile Wetterradar, das wir nicht beeinträchtigen wollen''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====AccessPoint-Client Konfiguration====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Generell wollen wir im 5GHz-Band auf die Betriebsart AdHoc weitgehend verzichten und auf eine durchgängige AccessPoint-Client Configuration setzen, bei der immer das räumlich höhere Gerät als AP konfiguriert wird.&lt;br /&gt;
In diesem Fall ist es nicht notwendig eine BSSID einzutragen, da diese aus der MAC-Adresse des WLAN-Interfaces abgeleitet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als SSID (ESSID) verwenden wir '''[node].wien.funkfeuer.at''', um den Ort der Gegenstelle besser erkennbar zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Ad-Hoc Konfiguration====&lt;br /&gt;
Sollten dennoch AdHoc-Verbindungen verwendet werden, bitte folgende Einstellung verwenden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;9&amp;quot; style=&amp;quot;width: 3em&amp;quot; | 5GHz&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width: 5em&amp;quot; | Kanal&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width: 8em&amp;quot; | BSSID-Vertikal&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width: 8em&amp;quot; | BSSID-Horizontal&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width: 8em&amp;quot; | BSSID-Dual&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 100 || 00:FF:01:00:01:20 || 00:FF:01:00:02:20 || 00:FF:01:00:03:20&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 104 || 00:FF:01:04:01:20 || 00:FF:01:04:02:20 || 00:FF:01:04:03:20&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 108 || 00:FF:01:08:01:20 || 00:FF:01:08:02:20 || 00:FF:01:08:03:20&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 112 || 00:FF:01:12:01:20 || 00:FF:01:12:02:20 || 00:FF:01:12:03:20&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 116 || 00:FF:01:16:01:20 || 00:FF:01:16:02:20 || 00:FF:01:16:03:20&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 132 || 00:FF:01:32:01:20 || 00:FF:01:32:02:20 || 00:FF:01:32:03:20&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 136 || 00:FF:01:36:01:20 || 00:FF:01:36:02:20 || 00:FF:01:36:03:20&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 140 || 00:FF:01:40:01:20 || 00:FF:01:40:02:20 || 00:FF:01:40:03:20&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als ESSID verwenden wir wie in der AP-Client Konfiguration &lt;br /&gt;
'''[node].wien.funkfeuer.at'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Funkfeuer-Freebone==&lt;br /&gt;
im Aufbau --[[Benutzer:JoeSemler|JoeSemler]] ([[Benutzer Diskussion:JoeSemler|Diskussion]]) 16:35, 29. Nov. 2013 (CET)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Matthias</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://oldwiki.funkfeuer.at/wiki/Arbeitsgruppe_IPv6_im_Mesh</id>
		<title>Arbeitsgruppe IPv6 im Mesh</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://oldwiki.funkfeuer.at/wiki/Arbeitsgruppe_IPv6_im_Mesh"/>
				<updated>2013-05-02T19:01:15Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Matthias: /* Weitere Quellen */ RIPE online Videos&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Achtung dies ist ein [[Arbeitsgruppe_WoW|WoW]] (Maintainer: siehe Changelog)&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
und wenn dieses blöde Mediawiki nicht gerade meine Arbeite gefressen hätte, dann wäre hier auch schon ur viel zu lesen. *grml*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt ca. 2 Mrd. öffentliche IPv4 Adressen. Davon sind ca 74% unter der Kontrolle der USA, vom Rest hab' ich allein 5 bei Funkfeuer registriert und muss trotzdem NAT verwenden. Da dies eher unbefriedigend ist, wurde IPv6 entwickelt, das aber bisher noch nicht wirklich große Verbreitung gefunden hat. Was liegt also näher als diese neue Technologie in einem experimentellen Netz wie Funkfeuer auszuprobieren?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Was wir schon haben=&lt;br /&gt;
* Einen großen Block IP6 Adressen&lt;br /&gt;
* natives IP6 im housing&lt;br /&gt;
* öffentliche IP4 Adressen auf allen Routern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Probleme=&lt;br /&gt;
* Mittelfristig werden nicht alle Mesh-Router IP6 Forwarding unterstützen&lt;br /&gt;
* Die Routingtabelle für jedes Protokoll extra zu berechnen macht nicht wirklich viel Sinn&lt;br /&gt;
* Bei Verwendung einer klassischen Tunnellösung geht interner traffic vom Mesh zu einem zentralen Server und wieder zurück ins Mesh. Das ist nicht schön. Eine Lösung dafür wären a) verteilte Tunnelserver, b) natives IPv6 möglichst bald durch Umstellung möglichst vieler Router.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Lösungsvorschläge=&lt;br /&gt;
==6to4 Tunnel==&lt;br /&gt;
Bei IPv6 gibt es einen eigenen Prefix (2002:/16) unter dem jeder IP4 Adresse ein (ziemlich großes) IP6 Subnetz zugeornet ist. Diese Adressen sind zum Übergang zwischen IPv4 und IPv6 gedacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Vorteile===&lt;br /&gt;
* Es muss kein eigener IP6 Adressblock registriert/verwaltet werden&lt;br /&gt;
* Die Infrastruktur von IPv4 kann mitbenutzt werden&lt;br /&gt;
* Pakete zwischen Mesh Nodes gehen über den natürlichen Weg im Mesh&lt;br /&gt;
* Es funktioniert mit allen relevanten Firmwares&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Nachteile===&lt;br /&gt;
* Eigene IP6 Blöcke können nicht im Internat angekündigt werden&lt;br /&gt;
* Ein 6to4 anycast server in unserer Nähe wäre fein **)&lt;br /&gt;
* Es wird eine öffentliche IPv4 Adresse benötigt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- **: Theoretisch kann ein 6to4 Anycast auf dafür eingerichteten Routern Mesh-intern mittels Anycast von 192.88.99.1 eingerichtet werden. Problematisch ist dies hinsichtlich des dynamischen Routings (zur Problematik siehe auch http://en.wikipedia.org/wiki/IPv6_rapid_deployment) und hinsichtlich IP Protokoll 41 - wenn letzteres nicht weitergeleitet wird (Firewalls mit DROP Policy ohne Ausnahme für Protokoll 41) ist jedweder 6to4, 6in4 oder 6rd Tunnel nicht möglich. Eine Ausnahme davon ist Teredo, das über UDP arbeitet und somit auch hinter restriktiven Firewalls arbeitet. Damit sind dynamische Tunnel auch hinter 3G-Mobilfunkroutern/mit 3G-Sticks, die zumeist private IPs und NAT verwenden, möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Funktionsweise beim Routen eines Pakets===&lt;br /&gt;
Wenn wir ein IP6 Route haben: Wir benutzen diese&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zieladdresse ist eine 6to4 Adresse: Wir geben das Paket in ein 6to4 Tunnelpaket und senden dieses and die IP4 Adresse des zuständigen Gateways.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zieladdresse ist eine andere IP6 Adresse: Wir geben das Paket in ein 6to4 Tunnelpaket und senden dieses and die 6to4 anycast Adresse (192.88.99.1).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Let's do it===&lt;br /&gt;
Zuerst müssen wir die Unterstützung für IPv6 in den Kernel laden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 ipkg install kmod-ipv6&lt;br /&gt;
 insmod /path/to/ipv6.o&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als nächstes müssen wir für unsere IP4 Adresse den 6to4 Prefix berechnen. Dazu geben wir folgenden Befehl in eine Unix Shell (die Shell von freifunkfirmware genügt leider nicht, die von kamikaze schon) ein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 PREFIX=$(printf &amp;quot;2002:%02x%02x:%02x%02x&amp;quot; $(echo MYIP | tr &amp;quot;.&amp;quot; &amp;quot; &amp;quot;) )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Beispiel für die ip 78.41.112.63 ist das Ergebnis &amp;quot;2002:4e29:703f&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als nächstes wollen wir das ganze einmal temporär konfigurieren, um es auszuprobieren. Dazu geben wir am Router die folgenden Befehle ein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 ip tunnel add tun6to4 mode sit ttl 64 remote any local MYIP&lt;br /&gt;
 ip link set dev tun6to4 up&lt;br /&gt;
 ip -6 addr add $PREFIX::1/16 dev tun6to4    # /16 ist richtig&lt;br /&gt;
 ip -6 route add default via ::192.88.99.1 dev tun6to4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Bemerkung: Wir verwenden in Zeile 3 /16 anstelle der sonst üblichen /64, weil ja alle 6to4 Adressen über den Tunnel direkt erreichbar sind und nicht nur unsere eigene... Würden wir /64 verwenden, dann würden Routen zu IPs im Mesh über den anycast server gehen, also nicht mehr den &amp;quot;natürlichen Weg&amp;quot;, was 6to4 irgendwie ad absurdum führen würde - da könnten wir gleich eine zentrale Tunnellösung verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So, nun sollte der Router unter der IP6 Addresse $PREFIX::1 erreichbar sein. Damit wir das aber auch nutzen können, müssen&lt;br /&gt;
wir auch noch IPv6 am LAN konfigurieren. Wie das genau geht, hängt von der Firmware ab. Ich hab' bei mir folgendes gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Router:&lt;br /&gt;
 ip -6 addr add $PREFIX:1::1/64 dev vlan0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und am PC:&lt;br /&gt;
 sudo ip -6 addr add $PREFIX:1::2/64 dev eth0&lt;br /&gt;
 sudo ip -6 route add default via $PREFIX:1::1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anstatt am PC händisch IP und route einzutragen kann man auch die Autokonfiguration von IPv6 verwenden. Siehe dazu die Anleitung weiter [[#Adressautokonfiguration | unten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun sollten wir vom PC aus die IPv6 Verbindung testen können, z.B. mit:&lt;br /&gt;
 ping6 marvin.funkfeuer.at&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn das oben nicht reicht (linksys/whiterussian machte probleme) dann noch&lt;br /&gt;
 sysctl -w net.ipv6.conf.all.forwarding=1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil v6 forwarding bei mir ausgeschaltet war&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und&lt;br /&gt;
 ip -6 route add 2000::/3  via ::192.88.99.1 dev tun6to4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
weil das routing mit der defaultroute so nicht geklappt hat&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Dauerhafte Konfiguration für FFF===&lt;br /&gt;
Folgendes Skript stellt die obige Konfiguration bei einem Neustart wieder her. Die Parameter am Beginn müssen natürlich für jeden Router angepasst werden (Mag wer ein .ipk mit einer Seite für's webinterface schreiben?). **&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
/etc/init.d/S556to4&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 MYIP=&amp;quot;127.43.233.17&amp;quot;&lt;br /&gt;
 PREFIX=&amp;quot;2002:7f2b:e911&amp;quot;&lt;br /&gt;
 LANDEV=&amp;quot;vlan0&amp;quot;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 case $1 in &lt;br /&gt;
     start)&lt;br /&gt;
 	ip tunnel add tun6to4 mode sit ttl 64 remote any local $MYIP&lt;br /&gt;
 	ip link set dev tun6to4 up&lt;br /&gt;
 	ip -6 addr add $PREFIX::1/16 dev tun6to4&lt;br /&gt;
 	ip -6 route add default via ::192.88.99.1 dev tun6to4&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 	ip -6 addr add $PREFIX:1::1/64 dev $LANDEV&lt;br /&gt;
 	;;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
     stop)&lt;br /&gt;
     	ip tunnel del tun6to4&lt;br /&gt;
     	ip -6 addr del $PREFIX:1::1/64 dev $LANDEV&lt;br /&gt;
 	;;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
     *)&lt;br /&gt;
     	echo &amp;quot;Usage: $0 {start|stop}&amp;quot;&lt;br /&gt;
 	exit 1&lt;br /&gt;
 	;;&lt;br /&gt;
 esac&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- ** Auf neueren Firmwares (Backfire und 0xFF-OS) sind die Pakete 6scripts (/etc/config/6tunnel) und luci-proto-6x4 dafür heranzuziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Offene Fragen===&lt;br /&gt;
* Wie gut funktioniert pathmtu discovery?&lt;br /&gt;
** Bei meinen bisherigen Tests (mit tracepath6 und ein paar Tage normale Nutzung) war's ok sowohl zu 6to4 Adressen als auch zu echten IP6 Adressen. - Tests in die andere Richtung wären aber auch noch nett.&lt;br /&gt;
* Bisher alle Tests ganz ohne Firewall (nicht einmal IPv4)&lt;br /&gt;
* Eigener anycast server für Funkfeuer?&lt;br /&gt;
* DNS für IP6 Adressen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Lokale IPv6 Konfiguration=&lt;br /&gt;
==Adressautokonfiguration==&lt;br /&gt;
Ein nettes Feature von IPv6 ist die automatische Konfiguration der Adressen auf den Clients durch das IPv6 Protokoll selbst (also ganz ohne DHCP). Damit das funktioniert, muss am Router allerdings ein sogenannter ''router advertisement daemon (radvd)'' laufen, der den Router im Netz ankündigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Installation des radvd===&lt;br /&gt;
Der radvd wird sowohl von der Freifunkfirmware als auch von OpenWRT/kamikaze unterstützt. Nach einem&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 ipkg install radvd&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
befindet sich in /etc/radvd.conf eine Beispielkonfiguration, die noch an das System angepasst werden muss. Zunächst müssen wir den IPv6 Prefix, den wir am LAN-Interface (bei meinem Router ist das vlan0, bei anderen Routern heißt es vielleicht eth0.0, br0, br-lan, ...) verwenden, herausfinden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 root@OpenWrt:/etc# ip addr show dev vlan0&lt;br /&gt;
 4: vlan0: &amp;lt;BROADCAST,MULTICAST,UP&amp;gt; mtu 1500 qdisc noqueue&lt;br /&gt;
    link/ether 00:16:01:92:8b:f2 brd ff:ff:ff:ff:ff:ff&lt;br /&gt;
    inet 192.168.11.1/24 brd 192.168.11.255 scope global vlan0&lt;br /&gt;
    inet6 fe80::216:1ff:fe92:8bf2/64 scope link&lt;br /&gt;
    inet6 2002:c1ee:9eb2:1::1/64 scope global&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die globale inet6 Adresse ist das was uns interessiert. Die Adresse ist &amp;quot;2002:c1ee:9eb2:1::1&amp;quot;, der Prefix ist &amp;quot;2002:c1ee:9eb2:1::/64&amp;quot; - ohne der letzten Eins in der Ausgabe von ip!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diesen Prefix brauchen wir jetzt um am Router eine passende /etc/radvd.conf Datei zu erstellen. In meinem Fall sieht die Datei so aus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 interface vlan0&lt;br /&gt;
 {&lt;br /&gt;
         AdvSendAdvert on;&lt;br /&gt;
         prefix 2002:c1ee:9eb2:1::/64&lt;br /&gt;
         {&lt;br /&gt;
                 AdvOnLink on;&lt;br /&gt;
                 AdvAutonomous on;&lt;br /&gt;
                 AdvRouterAddr off;&lt;br /&gt;
         };&lt;br /&gt;
 };&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Interface und der Prefix sind entsprechend zu ersetzen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei kamikaze müssen wir auch noch explizit aktivieren, dass der radvd beim Booten gestartet werden soll:&lt;br /&gt;
 /etc/init.d/radvd enable&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt muss der radvd noch gestartet werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 /etc/init.d/S51radvd start    #Freifunkfirmware&lt;br /&gt;
 /etc/init.d/radvd start       #kamikaze&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Achtung: Der radvd ist sehr sparsam, was Fehlermeldungen betrifft. Wenn es nicht funktioniert den radvd am besten mit der Hand mit Debug level 5 starten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 radvd -d 5&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Freifunkfirmware sieht man die Ausgabe von radvd nur mit dem Befehl logread.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Firewall==&lt;br /&gt;
Leute, die ihren Usern (oder ihrem Betriebssystem) nicht vertrauen, wollen wahrscheinlich eine Firewall am Router haben. Will jemand eine passende Firewallkonfig vorschlagen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Weitere Quellen=&lt;br /&gt;
* http://debienna.at/IPv6to4&lt;br /&gt;
* http://wiki.debian.org/DebianIPv6&lt;br /&gt;
* http://wiki.openwrt.org/IPv6_howto&lt;br /&gt;
* [http://blogs.k-ita.de/~alx/?p=91|Stateless IPCM/IP Translation nach rfc2765]&lt;br /&gt;
* [https://www.ripe.net/lir-services/training/e-learning/ipv6/transition-mechanisms|four videos on IPv6 Transition Mechanisms @ RIPE online training]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Matthias</name></author>	</entry>

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